Aktien kaufen für Anfänger: 5 unbezahlbare Tipps für den perfekten Börsenstart

Aktien kaufen für Anfänger - ein Thema, über das man wahrscheinlich stundenlang referieren könnte...

Genau das ist es aber, was Aktien Einsteiger definitiv nicht benötigen!

Aktien Einsteiger sind auf der Suche nach kompakten und leicht verständlichen Anweisungen, die einen Börsenstart einfach und vor allem erfolgreich machen.

Im teilweise sehr undurchsichtigen „Börsendschungel“ können zu komplexe und überladene Artikel nämlich schnell verwirren und die Lust an der Börse und der Geldanlage für immer rauben.

Auf der anderen Seite sollte der Börseneinstieg jedoch keinesfalls auf die leichte Schulter genommen, denn wer langfristig erfolgreich sein will, muss den Aktienhandel zwingend von Beginn an richtig lernen!

Du siehst: Als Börsenanfänger hat man es nicht leicht...

Genau aus diesem Grund verrate ich dir in diesem Artikel 5 unbezahlbaren und mehrfach bewährte Tipps, die dich bei deinem Börsenstart unterstützen und dir zeigen, worauf es wirklich ankommt.

Sieh diese Schritt-für-Schritt-Anleitung als Grundlage, auf der du dein weiteres Handeln aufbaust.

Du wirst sehen, dass Aktien kaufen für Anfänger zwar ein sehr umfangreiches aber keineswegs ein hochkomplexes Thema ist!    

#1: Aktien kaufen für Anfänger: Börsenwissen als Fundament für Erfolg

Bildung ist das Fundament und der Grundstein für deinen späteren Börsenerfolg!

Aktien kaufen für Anfänger Zitat Kennedy

Wenn du dich also von einem Aktien Einsteiger zu einem erfolgreichen Investor entwickelt möchtest, musst du dir zunächst zwingend die Grundlagen der Börse aneignen.

Eigentlich logisch, oder?

Doch es ist verrückt...  

Scheinbar sind sich dieser Tatsache viele Anleger im deutschsprachigen Raum nicht bewusst oder halten das Thema „finanzielle Bildung“ schlichtweg für unnötig.

Zahlreiche Studien belegen diese These Schwarz auf Weiß.

So hat zum Beispiel die ING DiBa in Zusammenarbeit mit dem Ipsos Marktforschungsinstitut herausgefunden, dass jeder 2. Deutsche über keine Finanzbildung verfügt.

Auch das Institut für Wirtschaftsforschung oder die Studie zum „finanziellen Analphabetismus“ der European Fund and Asset Management Association kommen zu einem ähnlichen Ergebnis.

Offensichtlich haben viele Privatanleger nicht verstanden, wie wichtig Finanzbildung für erfolgreiche Geldanlage ist.

Daher folgt an dieser Stelle mein eindringlicher Appell: Bevor du dir nicht die Basics der Geldanlage angeeignet hast, solltest du keinen Cent an der Börse investieren!

Achtung: Erfolgreiche Bildung ist zwar immer eine Mischung aus Theorie und Praxis...

Du solltest also möglichst bald damit beginnen, praktische Erfahrungen zu sammeln und dein erlerntes Wissen anwenden. Schließlich wird dich nur die Praxis weiterbringen und bessermachen (dazu später mehr).

Es existieren allerdings einige Grundlagen, die du unbedingt beherrschen musst, bevor du mit dem Investieren beginnst!

Was sind diese wichtigen Basics, die du auf jeden Fall beherrschen solltest? Worauf kommt es beim Aktien kaufen für Anfänger wirklich an?

Im nachfolgenden findest du eine Liste mit Fragen, die du unbedingt beantworten können musst, bevor du mit dem Investieren beginnst.

Natürlich findest du auf rock-die-boers.de auch die Antworten auf diese Fragen. Folge hierzu einfach dem Link...

Selbstverständlich ist diese Liste nicht abschließend, enthält jedoch die wichtigsten Themen, mit denen du dich vor allem als Börseneinsteiger auseinandersetzen solltest.

Sieh das Thema Bildung als eine Art Pyramide. Zunächst eignest du dir die wichtigsten Grundlagen an, die das Fundament für deinen späteren Erfolg bilden...

Börsenwissen - Bildungspyramide

In den nachfolgenden Schritten erweiterst du dein Wissen und spezialisierst dich.

#2: Anlageziele definieren

Hast du dich schon einmal gefragt, was deine konkreten, individuellen Ziele bei der Geldanlage sind?

Und ich spreche an dieser Stelle nicht von dem Ziel, dein eingesetztes Kapital zu vermehren.

Ich spreche von konkreten Zielen.

Also: In x Jahren möchte ich y n der Börse erreicht haben. Oder: Ich möchte Vermögen aufbauen, um später meine Altersvorsorge abzusichern.

Wenn du dir noch keine Gedanken über deine Ziele gemacht hast, wird es höchste Zeit. Diese werden nämlich deine Anlagestrategie erheblich beeinflussen und sind daher entscheidend für späteren Erfolg.

Warum ist die individuelle Zieldefinition bei der Geldanlage so wichtig?

Ganz einfach...

Ein 45-jähriger wird anders investieren als ein 18-jähriger, weil er logischerweise andere Voraussetzung und dadurch auch andere Anlageziele hat. Ein Beamter, dessen Pension gesichert ist, wird sein Geld anders investieren als ein Arbeiter der freien Wirtschaft, der mit dem Thema "gesicherte Rente" zu kämpfen hat.

Heißt konkret für dich: Stell dir die Frage, was deine konkreten Ziele bei der Geldanlage sind und warum du überhaupt an der Börse investieren möchtest.

Achte hierbei unbedingt darauf, sowohl kurzfristige wie auch langfristige Ziele zu definieren.

Nimm dir für diesen Schritt ausreichend Zeit, denn deine Ziele werden die gesamte Art und Weise deines Investierens beeinflussen!

Hilfe bei der Zieldefinition: SMART-Verfahren

Eine tolle Hilfestellung bei deiner Zieldefinition bietet das sogenannte SMART-Verfahren, das seinen Ursprung im Projektmanagement hat.

Mithilfe dieses Verfahrens wird es dir leichtfallen, konkrete Ziele und im Anschluss eine individuelle Anlagestrategie zu formulieren.

Weitere Informationen zu SMART findest du hier.

Anhand deiner konkret ausformulierten Ziele lässt sich ein weiterer wichtiger Eckpfeiler deiner Investmentstrategie definieren: dein Risikoprofil.

Was bedeutet Risikoprofil?

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Anlageprodukte an der Börse. Hierzu gehören Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine, und viele mehr.

Diese Anlageprodukte unterscheiden sich erheblich im Punkt Anlagerisiko: Es existieren sehr konservative Produkte wie Anleihen, die im Umkehrschluss jedoch auch nur eine geringe Rendite ermöglichen.

Optionsscheine hingegen besitzen ein sehr hohes Risiko, auf der anderen Seite jedoch auch sehr hohe Renditechancen.

Heißt im Klartext: Je mehr Risiko du bereit bist einzugehen, desto höher sind auch deine Renditechancen.

Aktien kaufen - Renditeregler

Anhand deiner individuellen Ziele lässt sich auch dein Risikoprofil ableiten.

Ein Anleger, der vor allem die private Altersvorsorge im Blick hat, wird hauptsächlich Wert auf Kapitalerhalt legen und daher in konservative/sichere Produkte investieren.

Ein Investor, der ambitionierte Ziele hat und wirklich das maximale aus seinem eingesetzten Kapital herausholen möchte, wird auch entsprechend aggressiv investieren.

Selbstverständlich ist es legitim, mehrere Ziele zu haben. Also sowohl die Altersvorsorge, wie auch größtmöglichen Vermögensaufbau im Blick zu haben.

Aus verschiedenen Zielen resultieren jedoch unterschiedliche Anlagestrategien und unterschiedliche Anforderungen an das Risikoprofil.

Daher ist es ratsam, diese Anlagestrategien strikt zu trennen und einen Teil seines Vermögens in Strategie A, einen anderen Teil in Strategie B zu investieren. So wird eine nicht gewünschte Verschmelzung beider Strategien vermieden.

#3: Erste Erfahrungen sammeln

Eine fundierte Grundlagenbildung ist nur die halbe Miete für späteren Börsenerfolg...

Beim Thema Aktien kaufen für Anfänger ist es mindestens genauso wichtig, persönliche Erfahrungen im „Echtbetrieb“ zu sammeln. Also an den reellen Finanzmärkten.

Möglichst schnell erste Praxiserfahrungen zu sammeln ist wichtig um:

  • Die Angst vor der vermeintlichen Komplexität der Finanzmärkte zu nehmen.
  • Das aufgenommene Wissen zu festigen und mit praktischen Abläufen zu verknüpfen.


Die gute Nachricht ist: Du kannst „echte Börsenerfahrungen“ sammeln, ohne dabei „echtes Geld“ einsetzen zu müssen.

Das ist die Lösung...

Es existieren zahlreiche verschiedene Musterdepots, mit deren Hilfe sich der Echtbetrieb 1:1 simulieren lässt und die mit aktuellen Börsenkursen arbeiten.

Die besten Anbieter eines solchen Musterdepots sind Finanzen100.de, finanzen.net oder onvista.de.

Einen detaillierteren Einblick in dieses Thema vermittelt der Beitrag „Aktienspiel – Erfahrungen sammeln mit einem virtuellen Depot“.

Auch wenn du bei einem Musterdepot kein reelles Geld einsetzt, solltest du es dennoch wie ein Echtdepot behandeln.

Teste deine Anlagestrategie, teste deine Fähigkeiten der Aktienanalyse und versuche, Fehler frühzeitig zu korrigieren.

Sobald du dich „bereit“ für den Echtbetrieb fühlst, solltest du auch zugig damit beginnen. Denn obwohl sich ein Musterdepot kaum vom Echtdepot unterscheidet, wird es dir niemals die „echten“ Emotionen der Börse vermitteln können...

Und diese sind enorm wichtig, im sich als Investor weiterzuentwickeln.

#4: Welche Aktien kaufen?

Ein zentraler Punkt der Kapitalanlage an der Börse ist logischerweise die Unternehmensauswahl und die damit verbundene Aktienanalyse...

Also die Antwort auch die Frage: Welche Aktien soll ich kaufen?

Den Möglichkeiten, eine Antwort auf diese Frage zu finden, sind nahezu keine Grenzen gesetzt: Hochmathematischen Berechnungen, Chartanalysen oder komplizierte Bilanzstudien kommen hier häufig zum Einsatz.

Aber muss es wirklich so kompliziert sein? Ist es wirklich so schwer, Investitionsmöglichkeiten zu finden?

Nein!

Nicht ohne Grund hat der Starinvestor Warren Buffet einmal gesagt, dass man kein Raketenwissenschaftler sein muss, um an der Börse erfolgreich zu sein.

Was heißt das?

Konzentriere dich darauf, qualitativ hochwertige Unternehmen zu finden. Denn diese Unternehmen weisen in der Regel dieselben Merkmale auf:

Wie genau du hier vorgehst zeigt dir der Guide: Aktienanalyse lernen.

Selbstverständlich ist es legitim und auch durchaus erfolgsversprechend, weitere Faktoren bei der Aktienanalyse miteinzubeziehen. Beispielsweise die Chartanalyse.

Allerdings sind Börseneinsteiger gerade beim Thema Aktienbewertung zu Beginn stark überfordert. Daher solltest du dich zunächst auf die 4 Beschriebenen Punkte konzentrieren, bevor du weitere Kriterien miteinbeziehst.

Nun werden viele Anleger einwenden, dass die Aktienanalyse sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Es kann mehrere Stunden dauern, ein Einzelnes Unternehmen zu bewerten...

Stimmt!

Wer in Einzelunternehmen investieren möchte, sollte sich im Klaren darüber sein, dass auch ein erhöhter Zeitaufwand gefordert ist. Die Aktienanalyse lässt sich mal nicht so nebenbei erledigen.   

Wer dazu nicht bereit ist sollte sich lieber für den passiven Weg entscheiden: ETF oder Fonds

Beim Fonds wird dir die Arbeit durch einen Fondsmanager abgenommen (das Kostet jedoch indirekt Geld, was deine Rendite schmälert). ETFs bilden ganze Indizes (z.B. den DAX) ab, was die Auswahl von Einzelaktien überflüssig macht.

Letztendlich musst du selbst entscheiden, was der richtige Weg für dich ist...

#5: Führe eine Checkliste, um dich zu verbessern

Der Fondsmanager Guy Spider (Aquamarin Fonds) beschreibt in seinem Buch „Lehr- und Wandeljahre eines Value Investors“ seinen Weg zum erfolgreichen Investor.

Er verrät nicht nur seine 8 Investmentgrundsätze (hier zusammengefasst von nurbaresistwahres.de), sondern auch einen unglaublich wichtigen Tipp, um sich selbst zu verbessern: Das Führen einer Checkliste

Guy Spider empfiehlt jedem Investor, eine persönliche Checkliste zu führen, welche eigene Fehler dokumentiert und so zukünftig dabei helfen soll, diese gezielt zu vermeiden.

Heißt für dich...

Jedes Mal, wenn du einen Fehler bei der Geldanlage (z.B. beim Aktienkauf) gemacht hast, solltest du hierfür einen Punkt in deiner Checkliste eröffnen.

Bei jedem zukünftigen Aktienkauf nimmst du diese Checkliste zur Hand und arbeitest diese Punkt für Punkt ab.

Ein Beispiel: Du bist einem Aktien Tipp von einem Analysten gefolgt und hast eine Aktie gekauft, die du selbst nicht analysiert hast.

Nach einiger Zeit erkennst du, dass es sich um keine gute Investition gehandelt hat und verkaufst diese Aktie wieder. Im schlimmsten Fall mit Verlust.

Der Punkt deiner Checkliste könnte also heißen:

Aktien kaufen für Anfänger - Checkliste

Auf diese Weise erhältst du mit der Zeit ein Sammelwerk deiner individuellen Fehler. Fehler, die dir Dank der Checkliste wahrscheinlich zukünftig nicht mehr passieren werden!

Und das wird dich zwangsläufig zu einem deutlich besseren Anleger machen...

Fazit: Aktien kaufen für Anfänger ist kein Hexenwerk

Zugegeben, Aktien kaufen für Anfänger ist vielleicht gerade zu Beginn nicht so leicht, wie es aussehen mag...

Zumindest dann nicht, wenn du es erfolgreich betreiben möchtest.

Gerade am Anfang sieht man häufig den Wald vor lauter Bäumen nicht und tut sich schwer, den richtigen Startpunkt zu finden.

Mit diesem 5 Schritte-Plan weißt du nun jedoch ganz genau, was auf dich zukommt und an welcher Stelle du beginnen kannst. 

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