Was ist die Benchmark?


Benchmark Definition

Auf den Begriff "Benchmark" (auch Vergleichsmaßstab) stößt man in der Regel bei Fonds

Die Benchmark ist eine Vergleichsgröße, die den Erfolg einer Anlagestrategie misst und in das Verhältnis zu einem relevanten Index setzt. Insbesondere die Leistung von Fondsmanagern werden anhand der Benchmark gemessen. Auch Privatanleger können jedoch den Erfolg einer Strategie anhand der Benchmark schnell und einfach überprüfen.


Benchmark ein Beispiel

Gehen wird davon aus, das die Leistung eines Fondsmanagers überprüft werden soll. Schließlich wollen die Anleger eines Fonds wissen, ob ihr Geld gut oder schlecht verwaltet wird. 

Im Beispiel handelt es sich um einen Aktienfonds, der in deutsche Technologieunternehmen investierst. Ein Vergleichsindex, mit dem eine Benchmark erstellt werden kann, wäre also der TecDAX.

Nun wird die Performance des TecDAX ins Verhältnis zur Performance des Fonds gesetzt. Schneidet der Fond besser ab, ist es dem Fondsmanager gelungen, den "Markt zu schlagen" und er hat seine Arbeit offensichtlich gut gemacht. Er konnte eine positive Benchmark erzielen. Schneidet der Fonds hingegen schlechter ab, ist die Benchmark negativ.


Gute und schlechte Benchmarkwerte

Anleger sollten eine Fonds niemals nur anhand der Benchmark des Fondsmanager beurteilen. Hier gibt es keine guten oder schlechten Werte. Wenn es ein Fondsmanager über Jahre nicht schafft, eine positive Benchmark zu erzielen, sollte man jedoch hellhörig werden. 

In einem interessanten Artikel im Manager Magazin aus dem Jahre 2016 wird von einer Untersuchung des amerikanischen Unternehmens S&P 500 Dow Jones Indices berichtet, das 25.000 Fonds genauer unter die Lupe genommen hat. 

Das erschreckende Ergebnis: 86 Prozent aller aktiven Fondsmanager konnten ihren Vergleichsindex über einen Betrachtungszeitraum von 10 Jahren nicht schlagen.