Woher kommen Bullen und Bären?

Bullen und Bären - die Geschichte

Das die Tierwelt Einzug in die Börse erhielt, ist unlängst bekannt: Ein längerfristiger Kursanstieg (Hausse) wird auch "Bullenmarkt" genannt, ein längerer Kursabfall (Baisse) trägt den Namen Bärenmarkt. Doch woher kommen Bullen und Bären und was haben sie mit der Börse zu tun? 

Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Die Namensgebung hängt mit der Angriffsmethode beider Tiere zusammen. Ein Bulle stößt mit den Hörnern von unten nach oben, ein Bär hingegen schlägt mit der Tatze von oben nach unten in Richtung seiner Beute.  

Also: Fallen die Kurse, schlägt der Bär sinnbildlich mit der Tatze auf den Kurs einer Aktie. Steigen die Kurse hingegen, ist dafür der Bulle durch einen kräftigen Stoß mit seinen Hörnern verantwortlich. 

Übrigens: Von einem Bullen- bzw. Bärenmarkt ist erst dann die Reden, wenn der Kurs seit dem letzten Hoch um mindestens 20% gestiegen bzw. gefallen ist. In der Regel dient hier der Leitindex als Indikator.