Was ist die Courtage?


Begriffsdefinition: Courtage

Die Courtage stellte die Vermittlungsprovision dar, die ein Makler nach Abschluss eines Börsengeschäfts (z.B. Kauf oder Verkauf einer Aktie) erhält. Sie wird anhand des Kurswerts der Aktie ermittelt und in Promille angegeben. Seit 2011 wird die Courtage auch als Handelsentgelt bezeichnet.

Je nach Handelsplatz kann die Höhe der Courtage stark schwanken. Außerdem existieren sogar Handelsplätze, wo gar keine Courtage erhoben wird, beispielsweise der Handelsplatz Tradegate. Vor jeder Transaktion sollte man sich also genau informieren, wie die Höhe der Courtage ausfällt und dies bei der Wahl des richtigen Handelsplatzes berücksichtigen. 


Ablauf der Courtage-Berechnung

Auch wenn man es sich nicht vorstellen mag, trotz vollautomatisierter Systeme (Beispiel XETRA) arbeiten auch noch Menschen an der Börse. Diese wurden bis vor wenigen Jahren Makler genannt, tragen heute den Namen Spezialisten. 

Diese Spezialisten führen ein elektronisches Orderbuch, auch Skontro genannt, und vermitteln mit Hilfe des Oderbuchs Wertpapiergeschäfte. Für die erfolgreiche Abwicklung eines Wertpapiergeschäfts erhalten sie eine Provision.

Wenn also beispielsweise die Börse Frankfurt ein Transaktionsentgelt erhebt, landet dieses beim Makler/Spezialisten, nicht bei der Börse selbst.