Was ist das EBIT?


EBIT - Definition

Die Abkürzung EBIT steht für "earnings before interests an taxes", benennt also den Gewinn (earnings) vor Zinsen (interests) und Steuern (taxes). Aus diesem Grund wird das EBIT auch häufig als operatives Ergebnis oder Betriebsergebnis bezeichnet. 

Ziel des EBIT ist es, durch Abzüge von Steuern und Zinsen die operative Ertragskraft (Einnahmen minus Ausgaben) eines Unternehmens zu bemessen. Dadurch ist ein Vergleich verschiedener Aktiengesellschaften innerhalb der selben Branche schnell und einfach möglich.    

Das EBIT findet in vielen Standard-Verfahren der Aktienanalyse Anwendung. 


Die EBIT-Marge

Die EBIT-Marge setzt sich aus dem bereits bekannten "EBIT" und dem Begriff "Marge" zusammen. 

Als Marge wird eine Spanne, also der prozentuale Anteil von etwas, bezeichnet. Dabei gilt: Je höher eine Marge ist, desto besser. Ein Beispiel: Wenn ein Produkt 1 Euro kostet, dieses im Anschluss für 2 Euro weiterverkauft wird, beträgt die Gewinn-Marge 50 %.

Was drückt die EBIT-Marge aus?

Die EBIT-Marge setzt den Gewinn eines Unternehmens in das Verhältnis zum Gesamtumsatz, bevor Steuern und Zinsen abgezogen werden. Also: Wie groß ist der Anteil des operativen Gewinns am Gesamtumsatz.

Die EBIT-Marge ist eine Art Gradmesser für die aktuelle, wirtschaftliche Situation eines Unternehmens und zeigt auf, wie profitabel es tatsächlich wirtschaftet.

Folglich gilt: Je höher die EBIT-Marge ist, desto besser.

EBIT Marge

Interpretation der EBIT-Marge

Da die EBIT-Marge ausdrückt, wie profitabel ein Unternehmen wirtschaftet, sollten natürlich hohe Werte angestrebt werden. Generell gilt: Ein Wert über 15% ist als gut, ein Wert über 20% als sehr gut anzusehen.

Ein Tipp: Die EBIT-Marge eignet sich hervorragend, um Unternehmen innerhalb einer Branche untereinander zu vergleichen.