Was sind institutionelle Anleger?

Institutionelle Anleger: Definition

Institutionelle Anleger sind juristische Personen (der Multimilliardär, der mit seinem Privatvermögen handelt, fällt also nicht darunter), deren Kapitalanlagen so hoch sind, dass hierfür ein kaufmännischer Geschäftsbetrieb notwendig ist. Hierzu zählen Banken, Fondsgesellschaften, Versicherungen oder Unternehmen die eine Pensionskasse in Form eines Wertpapierdepots führen. 

Institutionelle Anleger sind das Gegenteil von Privatanlegern. 

Da institutionelle Anleger bei Aktienkäufen und -verkäufen in der Regel hohe Volumina ausführen, sind starke Kursbewegungen bei deren Aktivität zu verzeichnen. Institutionelle Anleger haben demnach einen entscheidenden Einfluss auf den Aktienkurs. 

Gemäß §31a des Wertpapierhandelsgesetzes sind institutionelle Anleger "professionelle Investoren", die über ein hohes Maß an Fachkenntnis und Erfahrung verfügen müssen. Wörtlich zitiert heißt es hier: "Professionelle Kunden im Sinne dieses Gesetzes sind Kunden, bei denen das Wertpapierdienstleistungsunternehmen davon ausgehen kann, dass sie über ausreichende Erfahrungen, Kenntnisse und Sachverstand verfügen, um ihre Anlageentscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken angemessen beurteilen zu können. "