Was ist eine Namensaktie?

Definition: Namensaktie 

Aktien können auf unterschiedliche Arten ausgestaltet werden. Neben den klassischen Vorzugs- und Stammaktien existieren auch die sogenannten Namensaktien. Im Gegensatz zu den bereits genannten Aktienarten wird bei Namensaktien der Aktieninhaber namentlich mit Adresse und Geburtsdatum im Aktienregister einer AG eingetragen.

Namensaktien werden selten verwendet, da der Kauf und Verkauf mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden ist. Sie sind für den klassischen, elektronischen Börsenhandel eher nicht geeignet. 

Eine Sonderform der Namensaktie sind sogenannte "vinkulierte Namensaktien". Hier ist ein Kauf bzw. Verkauf von der Zustimmung der Aktiengesellschaft abhängig. Unternehmen entscheiden sich für diese Art der Aktien, um einen Aktienkauf von unerwünschten Käuferkreisen zu verhindern. Oftmals ist diese Aktienart in der Rüstungsindustrie zu finden. 


Namensaktien: Vorsicht bei Transaktionen 

In den letzten Jahren haben auch DAX-Konzerne wieder vermehrt auf Namensaktien zurückgegriffen. 

Inhaber von Namensaktien sollten gerade beim Kauf und Verkauf besondere Vorsicht walten lassen. Nur wer im Aktienregister der Firma als Inhaber eigetragen ist, gilt auch als Aktionär.