Was sind passive Investments?

Definition: Passive Investments 

Im Gegensatz zu einer aktiven Anlagestrategie beschäftigt sich der Investor einer passiven Strategie nicht mir der Aktienanalyse, der Auswahl von Einzelaktien oder dem Depotaufbau, sondern lässt diese Arbeit von einer anderen Partei übernehmen. Bei passiven Investments wird zwar an der Börse investiert, jedoch nicht aktiver Handel betrieben. 

Die Gründe für passive Investments können vielfältig sein: Machen Privatanleger habe schlichtweg nicht die Zeit, um sich mit einer Aktienanalyse - und auswahl zu beschäftigen. Andere wiederum haben nicht das nötige Fachwissen


Wie lässt sich eine passive Investmentstrategie umsetzen? 

Wie bereits erläutert, lagern passive Investoren die Aktienauswahl und den Depotaufbau auf eine Dritte Partei aus. Hierbei kann es sich um einen Computer bei ETFs oder einen aktiven Manager bei Investmentfonds handeln. 

Beide Parteien übernehmen die Depotzusammenstellung, sowie die anschließende Verwaltung und stellen dem Privatanleger einen "Korb" aus verschiedenen Unternehmen zur Verfügung. Der Anleger selbst erwirbt lediglich Anteile dieses "Korbs" und muss sich nicht weiter mit dem Management befassen. Er hält sich also passiv im Hintergrund. 

Eine weitere Möglichkeit des passiven Investierens, fernab der Aktienmärkte, sind sogenannte P2P Kredite. Hier leihen Privatpersonen anderen Privatpersonen Geld (Peer to Peer). Was in der Theorie zunächst undurchsichtig und sehr risikoreich klingt, ist in der Praxis ein probates Mittel, die eigene Geldanlage weiter zu diversifizieren und zusätzliche passive Einkommensströme aufzubauen.  

Es existieren zwischenzeitlich sehr viele seriöse Plattformen, unter anderem Mintos, Bondora oder RoboCash, die Privatanlegern P2P Kredite bereitstellen. Die jährliche Rendite liegt hier im Bereich zwischen 11%-20%. Selbstverständlich schwimmt bei einer solchen Rendite immer auch ein erhöhtes Risiko mit.