Was ist eine Stop-Loss-Order?

Definition: Stopp-Loss-Order

Die Stop-Loss-Order (Verkauf) oder Stop-Buy-Oder (Kauf) ist ein Orderzusatz beim Handel mit Aktien

Platziert ein Anleger eine Stop-Loss-Order, muss er einen Limit-Aktienkurs benennen. Erst wenn der Kurs dieses Limit erreicht, wird die Order zum bestmöglichen handelbaren Preis ausgeführt.

Beispiel:

Ein Anleger möchte Aktien eines Unternehmens kaufen, jedoch erst, wenn der Kurs einen kleinen Rücksetzer macht. Also platziert er, bei einem aktuellen Kurs von 102 Euro, eine Stopp-Loss-Order mit einem Limit von 100 Euro. Die Order wird demnach erst ausgeführt, wenn der Aktienkurs unter 100 Euro fällt. 

Achtung: Bei Erreichen des Limits wird die Order zu bestens/billigst ausgeführt. Das heißt, das nicht gewährleistet ist, dass die Aktien auch tatsächlich im Bereich des Limits gekauft bzw. verkauft wird. Fällt die Aktie plötzlich und stark, kann der tatsächliche Ausführungskurs deutlich darunter liegen. Eine zusätzliche Absicherung bietet hier die sogenannte Stop-Loss-Limit-Order. Hier wird zusätzlich zum Limit auch ein gewünschter Kauf- oder Verkaufskurs eingegeben.   


Die praktische Anwendung der Stop-Loss-Order

Die Stop-Loss-Order wird in der Praxis in der Regel eingesetzt, um Verluste zu begrenzen. Sie wird also unmittelbar nach dem Kauf einer Aktie platziert, um bei einem möglichen starken Kursrücksetzer die Verluste im Rahmen zu halten.

Beispiel: 

Ein Anleger kauft eine eine Aktien zum Kurs von 120 Euro. Im Anschluss platziert er eine Stop-Loss-Order mit einem Limit von 100 Euro. Somit sichert er sich gegen einen möglichen starken Kurseinbruch ab.