Was sind Fonds (Investmentfonds)?


Was sind Fonds - Definition

Fonds, auch Investmentfonds genannt, sind eine Form der Kollektivanlage. Durch den Fonds wird Geld bei vielen Anlegern (Kollektiv) eingesammelt und im Anschluss in eine breite Auswahl an verschiedenen Aktien investiert.

Einfacher wird es mithilfe einer bildlichen Darstellung:

Stell dir vor, ein Mitarbeiter (Fondsmanager) einer Bank (Fondsgesellschaft) geht mit einem großen Korb von Haus zu Haus und klingelt. Er bietet den Hausbewohnern an, ihr Geld an der Börse anzulegen. Wer Interesse daran hat, legt Geld in den Korb des Fondsmanagers. Je mehr Geld diesem übergeben wird, desto größer ist logischerweise auch der Anteil am Fonds. 

Nachdem der Fondsmanager genug Geld eingesammelt hat, legt er das Geld an der Börse an. Er muss allerdings vorab gegenüber den Geldgebern klar formuliert haben, was seine Anlageziele sind und in welchen Regionen er investieren möchte. Hierzu muss er ein sogenanntes Verkaufsprospekt verfassen, das jeder Anleger erhält. Einmal auf eine Strategie festgelegt, muss sich der Fondsmanager an diese halten. Die Anleger wissen also genau, in welches Produkt sie investieren.  

Übrigens: Es gibt auch computergemanagte Fonds. Hierbei handelt es sich um ETFs.   

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Was sind Fonds - die Vorteile für Privatanleger 

Der größte Vorteil eines Investmentfonds liegt auf der Hand: Privatanleger, die in einen Fonds investiert haben, müssen sich zukünftig nicht mehr selbst um ihre Geldanlage kümmern. Das übernimmt der Fondsmanager. Gerade für Privatpersonen, die über wenig Zeit oder wenig Wissen verfügen, können Fonds ein  sehr gutes Anlageinstrument sein. 

Ein weiterer Vorteil ist die Diversifikation, also die Geldverteilung, die ein Privatanleger durch den Kauf von Fondsanteilen erreicht. Aufgrund des deutschen Investmentgesetzes sind Fondsmanager dazu verpflichtet, mindestens 16 verschiedene Aktien in einem Fonds zu halten (meist sind dies deutlich mehr). Mit dem Kauf von nur einem Fondsanteil verteilt ein Privatanleger sein eingesetztes Kapital also auf mindestens 16 verschiedene Unternehmen. Dadurch wird das Risiko erheblich gesenkt.

Viele Fonds lassen sich im Rahmen von monatlichen Sparplänen erwerben. Dies bietet auch Anlegern mit geringem Startkapital einen schnelle und einfachen Zugang zu Börse. Außerdem kommt der Cost-Average-Effekt voll zum Tragen. 

Fonds lassen sich mithilfe der Börse schnell und einfach bei der Fondsgesellschaft kaufen und verkaufen.

Was sind Fonds - Investmentfonds

Fonds bieten viele Vorteile und unterstützen beim langfristigen Vermögensaufbau.


Wichtige Begriffe bei Fonds 

1. Fondsmanager: Person, die für die Verwaltung des Fonds verantwortlich ist. Der Fondsmanager entscheidet, welche Aktien gekauft und welche verkauft werden.

2. Fondsgesellschaft: Die Organisation hinter einem Fonds. Meist handelt es sich bei Fondsgesellschaften um Töchter von Banken.

3. Ausgabeaufschlag: Die Gebühr die beim Kauf bzw. Verkauf von Fondsanteilen fällig wird. 

4. Discount: Viele Online-Broker bieten Rabatte auf den Ausgabeaufschlag an oder verzichten sogar komplett auf diesen. 

5. Verkaufsprospekt: Hier findet der Anleger alle wichtigen Informationen zu einem Fonds. In welchen Regionen wird investiert? Welche Rendite wird angepeilt? Wie risikoreich wird angelegt?